Präsentation des Online-Spiels am 21.11.2014

Im Mai 2014 lernte unser Jugendzentrum im Rahmen einer Fachtagung das JFC – Team kennen. Neue und für die Praxis umsetzbare Medien konnten in Workshops getestet werden.

Das Projekt UPLOAD, in der Medien in die Jugendarbeit gebracht werden, startete für uns mit einer Bewerbung. Die Idee, mit anderen Jugendzentren ein Onlinespiel zu spielen, war unser Grundgedanke. Nur fehlte uns das technische „Know – how“, um dieses Projekt mit Leben zu füllen.

Die Nachricht, „Eines“ der 6 geförderten Projekte zu werden, erfüllte uns mit Stolz. Gespannt auf neue Informationen starteten wir in das erste Treffen des JFCs in Köln. Wir lernten die anderen Projekte kennen, dabei hatte jede Gruppe einen anderen Schwerpunkt. In Teamarbeit versuchten wir Rahmenbedingungen, Projektablauf und benötigte Ressourcen zu ermitteln. Unser Projekt sollte mit dem Programm „Actionbound“ umgesetzt werden. Da wir diese App jedoch noch nicht kannten, lernten wir diese und auch die Betreuerin vor Ort kennen.

Schnell war uns klar, dass wir diese App gerne näher kennenlernen wollten. Unser erster Schritt, das Projekt zu starten, war das Einladen von zwei weiterer Jugendzentren. Nach ihrer Zusage, gemeinsam am Projekt „zu stricken“, wollten wir auch gemeinsam diese App erleben. Es folgte das 1. Coaching in Dinslaken. Es gab interessante Informationen über brauchbare, umsetzbare Programme / Apps in der Jugendarbeit. Hauptschwerpunkt war dabei die App „Actionbound“. In drei Gruppen bastelten wir jeweils an einen Bound. Eine Betreuerin vom JFC unterstützte uns mit ihrer Fachkompetenz , so lernten wir schnell die Möglichkeiten kennen, die Actionbound bietet. Gleichzeitig konnten wir an diesem ersten Treffen alle Absprachen für das Spiel treffen.

Jugendzentrum P-dorfJugendzentrum Alte Schmiede Jugendzentrum Driesenbusch

Jugendzentrum P-dorf                      Jugendzentrum Alte Schmiede             Jugendzentrum Driesenbusch

Nun war unsere Kreativität gefragt. Da unser Onlinespiel selbständig von den Jugendlichen gespielt werden sollte, musste ein für Jugendliche spannendes Thema gefunden werden. Wir wollten den Spielern in den Jugendzentren die Macht geben, in ihrer Phantasie ihr eigenes Jugendzentrum zu planen und zu gestalten. Der erste Probebound wurde gestaltet und an die Jugendzentren und dem JFC geschickt. Jede Gruppe sollte Verbesserungsvorschläge zurückschicken. Unsere Betreuerin des JFCs konnte uns dabei, weil sie als Außenstehende neutral die Formulierungen beurteilen konnte, konstruktive Vorschläge übermitteln.

Actioanbound

So entstand unser verbessertes Spiel. Mehrmals wurde diese Version getestet, weil nicht alle Geräte in der App Actionbound erkannt wurden. Bilder waren nicht das Problem, sondern Videoaufnahmen, sie wurden nicht alle erkannt. Nun begannen die Vorbereitungen. Ein von den Jugendlichen gestaltetes Plakat wurde an die weiteren Jugendzentren abgegeben. Dieses sollte zur Gruppenfindung beitragen. Alle für das Spiel benötigten Requisiten wurden besorgt und verteilt. Der nächste Schritt bei der Planung, war das Präsentieren der Ergebnisse. Ein neuer Bound sollte das gemeinsame Anschauen ermöglichen. Dabei sollten die Ergebnisse als Informationen in das Programm eingefügt werden. Kurz vor dem Online-Spieltag besuchten wir, als Veranstalter, jedes Jugendzentrum, um Fragen mit den Betreuern abzuklären und den Bound kurz zu spielen. Zugangsdaten wurden übergeben, damit Sicherheit und Ablauf für das Spiel gegeben waren.
Der Tag des Onlinespiels war der Höhepunkt unserer Bemühungen. In allen drei Jugendzentren warteten die Gruppen auf das Scannen des „Qr- Codes“. Damit hatten die Jugendlichen nun die Möglichkeit das Spiel selbstständig zu beginnen. Eine rasende Reporterin besuchte die einzelnen Einrichtungen und filmte kurze Momente des Spielstandes. Diese Momentaufnahmen sollten dann im Ergebnisbound eingefügt werden. In allen drei Einrichtungen wurden alle Stationen kreativ nach den Vorstellungen der Jugendlichen erfüllt. Nach dem Spiel begann das gemeinsame Hochladen der Ergebnisse. Dies dauerte durch die die Vielzahl der Videoaufnahmen sehr lang. Trotz der vielen Probetests, klappte in einer Einrichtung das Hochladen der Videos nicht. Da aber vorab alle Zugangsdaten bekannt waren, konnte diese Einrichtung ihre wichtigen Aufnahmen in die Medienbibliothek einfügen. Das Hochladen der Ergebnisse sprengte dann unsere Zeitplanung. Der angekündigte Ergebnisbound wird nun an unserem 1. Treffen der Jugendzentren gemeinsam ganz groß mit dem Beamer gezeigt. Trotzdem konnten sich die Teilnehmer an diesem Tag die Bounds der anderen Gruppen anschauen.  1416587799451-32632           skj   1416588581897-83490

Team Alte Schmiede                                         Team P-Dorf                                      Team Driesenbusch

Zeitnah konnten wir uns gegenseitig (Jugendzentren und JFC) über die Resonanz des Spiels austauschen. Von den Jugendlichen kamen nur positive Kommentare wie: „ Möchten wir noch ´mal machen“, „ So möchte ich meinen nächsten Geburtstag planen“. Diese App Actionbound bietet gerade in der Jugendarbeit eine Vielzahl an Möglichkeiten, kreativ, modern und zeitgemäß mit Jugendlichen zu arbeiten. Auch uns sind Einsatzmöglichkeiten für unserer Arbeit mit dieser App eingefallen (eine moderne Schnitzeljagd, eine Präsentationsapp per Qr-code durch das Haus oder gemeinsame Gruppenspiele für größere Gruppen im Haus).

Unser Ziel, über den Tellerrand zu schauen, andere Jugendzentren kennenzulernen ist voll erreicht worden. Wir freuen uns schon auf unser 1. Treffen, auf spannende, von den Jugendlichen geplante, gemeinsamen Aktionen.
Gleichzeitig möchten wir uns bei Upload für das Coaching bedanken und hoffen, dass auch andere Einrichtungen im nächsten Jahr diese Möglichkeit bekommen, ähnliche Projekte zu starten.

Auch ein Dankeschön an die Entwickler des Actionbounds, diese einfache Bedienung ermöglicht vielen Mediennutzern spannende und erlebnisreiche Momente. Diese App macht Action in vielfältiger Weise möglich.

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